Anlageninventur mit SAP nach HGB 240

MembrainPAS AM ist ein Standard­produkt für die (Anlagen-) Inventur (HGB 240) mit SAP.

Buchhaltungskonsole mit SAP Integration:

  • Automatische Generierung von Inventur-Listen und Aufträgen aus dem SAP gemäß den SAP-Usern und Kostenstellen
  • Tabellarische Ansicht des kompletten Bestands im SAP unterstützt durch eine Volltextsuche
  • Optimiertes Anlegen von Aufträgen zur Inventur aus dem SAP (z.B. alle Kostenstellen für einen Verantwortlichen)
  • automatisierte Erkennung und Zuweisung aus dem SAP
  • Statuseinsicht in die zugewiesenen Aufträge
  • automatisierter Verschrottungsprozess im SAP

KSTV Konsole mit SAP Integration:

  • tabellarische Ansicht des verantworteten Anlagebestands
  • Festlegung der Handscanner aus SAP Benutzern
  • Diverse Filter- und Freigabe-Mechanismen

Handscanner Benutzer ohne SAP Integration:

  • einfache Bedienoberfläche für die Inventur
  • komfortables, praxisorientiertaches Handling
  • einfache Synchronisation

Anlageninventur in SAP

Die Durchführung einer Anlagen-Inventur nach HGB 240 in einem SAP System ist in der Regel mit großem Aufwand verbunden und in der Vor- und Nachbereitung werden aus dem SAP System jede Menge Papier erzeugt. Zuerst werden umfangreiche Listen aus dem SAP generiert und ausgedruckt und an die im SAP hinterlegten Kostenstellen für die Inventur verteilt. Die Inventur erfolgt dann manuell auf den Listen und entsprechend mit hohem Fehlerpotential und Zeitverlust. Die fehlerhaften Inventur Listen werden dann nach arbeitsintensiver Nachbearbeitung wieder in das SAP-System als Ergebnis der Inventur zurückgeschrieben.

Membrain hat speziell für SAP eine Standardlösung entwickelt, die diese HGB 240 Inventur abbildet, wie sie im SAP System angelegt ist.  Statt die Listen für die Anlageninventur erst aus dem SAP-System auszudrucken, werden Sie auf einer Anlageninventur-Buchhaltungs-Sicht aus den SAP-Daten generiert, in dem die für die Anlageninventur verantwortliche Kostenstelle gemäß den Vorgaben aus dem SAP-System gesucht und ein Auftrag für den SAP Kostenstellenverantworlichen erzeugt wird, den dieser per Workflow erhält. Dieser erhält diesen Auftrag zur Anlageninventur auf seiner Konsole angezeigt. Auf der speziellen Konsole für den Kostenstellenverantwortlichen kann dieser jetzt seine Mitarbeiter zur Übernahme des Auftrages zur Anlageninventur aussuchen und Teilarbeiten auf unterschiedliche mobile Endgeräte (Handscanner) verteilen, ohne mit den unhandlichen SAP Inventur Listen hantieren zu müssen.  Die Benutzerpflege erfolgt dabei komplett im SAP System für alle drei Ebenen der Konsolen der Anlageninventur (Buchhaltung, Kostenstellen, Handheld/Handscanner ).

Der Status des Auftrages zur Inventur wird bei jeder Synchronisation dem gemäß SAP-Verantwortlichen zurückgemeldet. Dieser kann jederzeit Workflows zu Veränderungen anstoßen, wie zum Beispiel die Übernahme des Inventars von anderen Kostenstellen, Verschrottungen und Übergabe des Inventars an andere Kostenstellen. Ebenso kann er in der Konsole Änderungen am Status des Inventars annehmen oder verwerfen. Nach Abschluß einer Inventur über das gesamte Inventar gemäß Anlageninventur gibt er die Rückmeldung an die Buchhaltung frei. Diese entscheidet dann über die Buchung im SAP-System und über die letztliche Annahme der einzelnen Änderungen im SAP. Dabei ist im SAP-System kein weiterer manueller Eingriff mehr nötig, da das Anlageninventur-System bereits über automatisierte Mechanismen für die Buchungen aber auch für zum Beispiel Verschrottungen im SAP verfügt.

Nutzen für die Inventur:

  • Reduzierung der Komplexität bei der Durchführung der Anlageninventur
  • Abbildung des SAP Standards durch das Inventur-System
  • vollständige Integration in die SAP-Umgebung mit Zertifizierung durch SAP
  • weniger bis gar kein Papier bei der Inventur
  • Reduzierung der Fehlerhäufigkeit durch Barcode-Einsatz auf dem Inventar 
  • völlige Transparenz (bei Disziplineinhaltung) über den Verbleib von  Anlagen und Inventar

Neuanlage von Inventar/Anlagen und Etikettendruck

Die Etiketten werden direkt aus dem SAP gedruckt. Die Eindeutigkeit ist sichergestellt. Der Barcodedrucker ist ein beliebiges Standardgerät. Für die Inventur ist dieser Barcode bekannt und wird sofort oder beim Aufbringen mit der Anlage bzw. mit dem Inventar verheiratet.

Möglichkeiten für die Erstauszeichnung/Erstinventur:

  • In dem SAP wird der gewünschte Bereich zur Erstellung von Inventur Listen ausgewählt und die entsprechenden Etiketten gedruckt. Etikett und Anlage/Inventar sind verheiratet. Nachteil: Jedes Etikett muss auf die richtige Anlage gebracht werden.
  • Sie drucken die Etiketten „auf Vorrat“ und verheiraten die Anlage/das Asset und das Etikett, wenn Sie das Etikett aufbringen. Die Vorteile sind hier sicherlich die Sicherheit, mit der die Anlage das richtige Etikett bekommt.

Anlageninventur SAP Screenshots Handscanner